AssistPlay
Sieben barrierefreie Spiele — ohne Zeitdruck, mit Augen, Taster, Finger oder Maus zu bedienen. Sie starten mit den fertigen Seitensets für Grid, als Teil der AssistUK-Lizenz.
Wichtig: AssistPlay ist nur mit der AssistUK-Lizenz nutzbar. Die Spiele starten ausschließlich über die Seitensets, die zur Lizenz gehören. Die AssistUK-Lizenz gibt es über REHAVISTA und deren Partnerfirmen. Für Grid für iPad gibt es die Lizenz auch direkt im Apple App Store. AssistPlay gibt es zurzeit nur auf Deutsch.
Wichtig:
AssistPlay geht nur mit der AssistUK-Lizenz.
Die Lizenz bekommt man bei REHAVISTA und deren Partner-Firmen.
Für das iPad gibt es die Lizenz auch im Apple App Store.
AssistPlay gibt es zurzeit nur auf Deutsch.
Video: AssistPlay in drei Minuten
Sprechen und Spielen auf demselben Gerät: Die AssistUK-Inhalte sind Vokabulare für Unterstützte Kommunikation – mit derselben Lizenz sind die sieben Spiele dabei, fertig eingerichtet in Grid. Im Video spielt Nele Diercks mit.
Hier ist ein Video zum Anschauen.
Es zeigt die Spiele von AssistPlay.
Man sieht: Sprechen und Spielen mit demselben Gerät.
Man sieht: Nele Diercks spielt mit.
Die Spiele gehören zur AssistUK-Lizenz.
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Was ist AssistPlay?
AssistPlay bietet Spiele für Menschen, die Unterstützte Kommunikation nutzen. Zurzeit sind es sieben: AssistPlay Chess, AssistPlay 2048, AssistPlay Pop, AssistPlay Swap, AssistPlay Shape, AssistPlay Link und AssistPlay SpinTo. Jedes wurde einzeln gestartet, gespielt und daraufhin angesehen, ob es sich mit Augensteuerung, Taster, Finger und Maus wirklich bedienen lässt. Die Auswahl wächst Schritt für Schritt.
Die Spiele laufen im eingebetteten Browserfenster von Grid von Smartbox und lassen sich dort komplett über Grid-Tasten steuern. Sie starten über die fertigen Grid-Seitensets — die sind Teil der AssistUK-Lizenz. Öffnet das Seitenset ein Spiel im Browser, sind dort alle Bedienelemente zusätzlich direkt ansteuerbar: mit Klick, mit Berührung oder durch Verweilen mit den Augen.
Ein zentrales Designprinzip: Kein Zeitdruck. Alle Spiele sind rundenbasiert oder jederzeit pausierbar — das Tempo bestimmt die spielende Person vollständig selbst.
AssistPlay bietet Spiele.
Zurzeit gibt es sieben Spiele.
Wir haben jedes Spiel vorher ausprobiert.
Die Spiele laufen in dem Programm Grid auf dem Computer oder dem iPad.
Man startet die Spiele mit fertigen Grid-Seiten.
Diese Grid-Seiten gehören zur AssistUK-Lizenz.
Man steuert die Spiele mit den Grid-Tasten.
Im Browser kann man auch tippen, klicken
oder mit den Augen auf einem Knopf verweilen.
Bei allen Spielen gibt es keinen Zeitdruck.
Die Spiele
Jedes dieser Spiele haben wir geprüft: gestartet, gespielt und daraufhin angesehen, ob es sich mit den verschiedenen Ansteuerungen wirklich bedienen lässt. Die Bilder zeigen das echte Spielfeld — nicht den Startbildschirm.
AssistPlay Chess
Klassisches Schach gegen den Computer in vier Schwierigkeitsstufen. Vollständig zugbasiert, keine Zeitbegrenzung. Alle Schachregeln inklusive Rochade und En passant.
AssistPlay 2048
Gleiche Zahlen zusammenschieben, bis 2048 entsteht. Vier große Richtungsflächen stehen neben dem Brett — damit läuft es auch rein mit den Augen.
AssistPlay Pop
Gleiche Meerestiere, die sich berühren, platzen mit einem Tipp. 100 Level in fünf Welten. Ein Tipp genügt — es muss nichts getauscht oder gezogen werden.
AssistPlay Swap
Zwei benachbarte Bälle tauschen den Platz, drei gleiche in einer Reihe platzen. 100 Level in fünf Welten — auf Wunsch auch ohne Zugbegrenzung.
AssistPlay Shape
Formen ins Raster legen, volle Zeilen und Spalten lösen sich auf. Nichts rutscht nach, kein Zeitdruck. 80 Level in vier Welten.
AssistPlay Link
Zwei gleiche Punkte wählen — das Spiel legt den Weg dazwischen. Wege kreuzen sich nicht, es gibt kein Verlieren. 100 Level in fünf Welten.
AssistPlay SpinTo
Drehscheibe und 3D-Würfel für die Gruppe: Die Person mit Unterstützter Kommunikation dreht und würfelt für alle. Fertige und eigene Auflagen mit Bildern, das Ergebnis wird angesagt. Vor allem für Grid für iPad gedacht — dort wird direkt im Spielfeld getippt. Mehr zu AssistPlay SpinTo
Zu jedem der sieben Spiele gibt es fertige Seitensets in 5×8: für Grid 3 (im eingebetteten oder im externen Browser) und für Grid für iPad. Spiele und Seitensets gibt es nur auf Deutsch. Zu jedem Spiel gibt es außerdem eine bebilderte Anleitung.
Zurzeit gibt es sieben Spiele:
Schach, 2048, Pop, Swap, Shape, Link und SpinTo.
SpinTo ist eine Dreh-Scheibe mit Würfel.
Für jedes Spiel gibt es fertige Grid-Seiten.
Die Grid-Seiten haben 5 mal 8 Felder.
Es gibt sie für den Computer und für das iPad.
Die Spiele und die Grid-Seiten gibt es nur auf Deutsch.
Steuerung: die drei Wege
Dieselben Spiele lassen sich auf drei Wegen erreichen — und je nach Weg übernimmt jemand anderes das „Drücken“:
1. Grid 3 am Windows-Gerät: Das Seitenset ist die Fernbedienung. Das Spiel läuft im eingebauten Browserfenster von Grid und zeigt dort keine eigenen Schaltflächen — die gesamte Steuerung übernehmen die Grid-Tasten, die Tastendrücke an das Spiel senden. Die Person steuert mit allem, was Grid kann: Augensteuerung, Taster und Scanning, Touch, Kopfmaus. Wichtig zum Verständnis: Die Augen steuern dabei die Grid-Tasten, nicht das Spielfenster selbst. Jedes Spiel der Auswahl ist daraufhin geprüft, dass wirklich jede Funktion eine Taste hat. Eine Ausnahme ist AssistPlay SpinTo: Dort löst die Grid-Taste „Drehen / Würfeln“ aus; Auflagen und Einstellungen wählt man direkt in der App.
2. Grid für iPad: Das Seitenset ist der Starter. Auf dem iPad kann Grid (in aller Regel) keine Tastendrücke an das Browserfenster senden. Das Seitenset öffnet das Spiel — gespielt wird dann mit dem Finger direkt im Fenster; die Spiele blenden dafür ihre eigene Touch-Bedienung ein. Die ehrliche Grenze: Augensteuerung und Taster erreichen die Spiele auf dem iPad über Grid nicht. Deshalb gibt es je Spiel eine eigene, schlanke iPad-Fassung des Seitensets — Startseite und große Spielfläche, ohne Tastenreihen, die dort nichts tun würden.
3. Externer Browser: Das Spiel bedient sich selbst. Im normalen Browser (Edge, Chrome) sind alle Bedienelemente direkt ansteuerbar: per Touch, Maus oder durch Verweilen mit den Augen — die Augensteuerung bewegt nur den Zeiger, das Auswählen übernimmt das Spiel, sobald der Blick auf einem Ziel ruht. Die Verweildauer ist einstellbar, Tippen und Klicken gehen immer. Nur auf diesem Weg gibt es Verweilen im Spielfeld. Für Grid 3 gibt es dazu je Spiel eine eigene Fassung des Seitensets für den externen Browser: Sie startet den Browser, und die Augensteuerung bewegt dort nur noch den Zeiger — geklickt wird durch Verweilen im Spiel.
Für Menschen mit Augensteuerung heißt das: Es gibt zwei gute Wege, die sich verschieden anfühlen. Im Grid bleiben die Augen auf dem vertrauten Tastenraster (sicher, aber indirekt — der Blick pendelt zwischen Tasten und Spielfenster). Im externen Browser spielen die Augen direkt im Spielfeld (schneller und unmittelbarer, aber außerhalb der gewohnten Grid-Umgebung). Welche Person womit besser zurechtkommt, zeigt das Ausprobieren.
Spiele, die über Richtungen laufen, haben eigene Flächen. Wer nur mit den Augen bedient, kann keine Pfeiltaste drücken — deshalb stehen bei AssistPlay 2048 vier große Richtungsflächen neben dem Spielfeld. Sie liegen so, wie sie wirken: der Pfeil nach oben oben, der nach links links. Ihre Verweilzeit ist kürzer als die von Knöpfen und Menüs — ein Spielzug soll nicht so lange dauern wie eine Menüauswahl. Im Grid erscheinen sie nicht; dort steuert das Seitenset.
Es gibt drei Wege, die Spiele zu spielen.
Weg 1: Grid am Windows-Computer.
Die Grid-Tasten steuern das Spiel.
Das geht mit den Augen, mit Tastern und mit dem Finger.
Die Augen drücken dabei die Grid-Tasten.
Weg 2: Grid auf dem iPad.
Das Seitenset öffnet das Spiel.
Dann tippt man mit dem Finger direkt in das Spiel.
Augen und Taster gehen auf dem iPad hier nicht.
Weg 3: Der normale Browser.
Die Grid-Seiten öffnen das Spiel im Browser.
Hier kann man auch mit den Augen auf einem Knopf verweilen.
Dann wird der Knopf von allein gedrückt.
Wie lange man verweilen muss, kann man einstellen.
Design-Prinzipien
- Kein Zeitdruck: Alle Spiele sind rundenbasiert oder jederzeit pausierbar. Kein Countdown erzwingt schnelle Reaktionen. Die Person kontrolliert das Tempo vollständig.
- Klare Zustandsanzeige: Immer sichtbar, wer oder was an der Reihe ist. Bei Brettspielen ist der aktuelle Spieler hervorgehoben. Kein versteckter Zustand.
- Große Ziele: Spielfelder nutzen die Bildschirmhöhe aus, statt in der Mitte klein zu bleiben. Bei Augen- und Tastensteuerung ist ein kleines Ziel der eigentliche Schaden.
- Hoher Kontrast: Alle Spiele bieten eine helle Darstellung (Standard) und hohen Kontrast, die übrigen sechs zusätzlich eine dunkle. Wechsel durch Grid-Taste oder URL-Hash (#31 hell, #30 dunkel, #32 Kontrast); bei AssistPlay SpinTo (hell oder Kontrast) in den Einstellungen der App.
- Ermutigendes Feedback: „Versuch es nochmal!“ statt „Falsch!“. Ein Erfolg wird gefeiert, ein Fehlversuch nicht getadelt.
- Offline-fähig: Keine externen Abhängigkeiten. Nach einem ersten Start mit Internet laufen die Spiele auch ohne Internet — im Grid-Browserfenster von Grid 3 und im Browser. Eine neue Fassung kommt beim nächsten Start mit Internet an. Grid für iPad braucht in der Regel bei jedem Start Internet.
Die Spiele von AssistPlay sind so gebaut, dass sie einfach zu benutzen sind:
Kein Zeitdruck. Man kann so langsam sein wie man will.
Man sieht immer, was gerade passiert.
Es gibt einen hellen Modus und starken Kontrast.
Bei den meisten Spielen gibt es auch einen dunklen Modus.
Wenn man etwas falsch macht, sagt die App: „Versuch es nochmal!“
Beim ersten Start braucht man Internet.
Danach gehen die Spiele auch ohne Internet.
Auf dem iPad braucht man meistens bei jedem Start Internet.
Fertig eingerichtet in Grid — mit der AssistUK-Lizenz
Für Grid 3 (Windows) und Grid für iPad gibt es fertige Seitensets: Jedes Spiel liegt dort als fertig eingerichtete Grid-Seite vor — alle Tasten belegt, abgestimmt auf Augensteuerung, Taster und Scanning, ohne eigenen Einrichtungsaufwand. Alle Seitensets haben das Raster 5×8. Für Windows gibt es je Spiel zwei Fassungen: eine für den eingebetteten Browser von Grid 3 und eine, die das Spiel für die Augensteuerung im externen Browser öffnet. Für das iPad gibt es je Spiel die schlanke iPad-Fassung (Starter + große Spielfläche, Bedienung per Touch). Das Vorschaubild auf der Starttaste zeigt das echte Spielfeld — man sieht also vorher, worum es geht. Diese Seitensets sind Teil der AssistUK-Lizenz, zusammen mit allen AssistUK-Vokabularen (Scripo Start, Scripo Anchor, Scripo Pro, TwinTalk, Clavis, Easy, Agismus, Verhaltensunterstützung).
Die AssistUK-Lizenz wird über REHAVISTA und deren Partnerfirmen bezogen, für Grid (iPad) auch als In-App-Kauf im Apple App Store. In Deutschland kann sie als Teil einer Kommunikationshilfe im Rahmen der Hilfsmittelversorgung über die Krankenkasse beantragt werden (§ 33 SGB V).
Die Spiele starten nur über diese Seitensets: Das Seitenset gibt beim Start einen Schlüssel mit. Wer ein Spiel ohne Seitenset über seine Web-Adresse aufruft, sieht stattdessen einen Hinweis auf die AssistUK-Lizenz.
Für das Programm Grid gibt es fertige Seiten für die Spiele.
Da sind alle Tasten schon eingerichtet.
Diese fertigen Seiten gehören zur AssistUK-Lizenz.
Die Lizenz bekommt man bei der Firma REHAVISTA und deren Partner-Firmen.
Für das iPad gibt es die Lizenz auch im Apple App Store.
Die Krankenkasse kann die Lizenz manchmal bezahlen.
Die Spiele starten nur mit diesen fertigen Seiten.
So können mehr Menschen die Texte lesen und verstehen.
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