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AssistPlay

Sechs barrierefreie Spiele — ohne Zeitdruck, mit Augen, Taster, Finger oder Maus zu bedienen. Sie starten mit den fertigen Seitensets für Grid, als Teil der AssistUK-Lizenz.

Für Grid 3 & Grid for iPad Teil der AssistUK-Lizenz Kein Zeitdruck Nur auf Deutsch
Dieser Text ordnet ein und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Das hier ist kein Rechts-Rat.
Bei Fragen hilft eine Beratungs-Stelle.

Was ist AssistPlay?

AssistPlay bietet Spiele für Menschen, die Unterstützte Kommunikation nutzen. Zurzeit sind es sechs: AssistPlay Chess, AssistPlay 2048, AssistPlay Pop, AssistPlay Swap, AssistPlay Shape und AssistPlay Link. Jedes wurde einzeln gestartet, gespielt und daraufhin angesehen, ob es sich mit Augensteuerung, Taster, Finger und Maus wirklich bedienen lässt. Die Auswahl wächst Schritt für Schritt.

Die Spiele laufen im eingebetteten Browserfenster von Grid von Smartbox und lassen sich dort komplett über Grid-Tasten steuern. Sie starten über die fertigen Grid-Seitensets — die sind Teil der AssistUK-Lizenz. Öffnet das Seitenset ein Spiel im Browser, sind dort alle Bedienelemente zusätzlich direkt ansteuerbar: mit Klick, mit Berührung oder durch Verweilen mit den Augen.

Ein zentrales Designprinzip: Kein Zeitdruck. Alle Spiele sind rundenbasiert oder jederzeit pausierbar — das Tempo bestimmt die spielende Person vollständig selbst.

AssistPlay bietet Spiele.
Zurzeit gibt es sechs Spiele.
Wir haben jedes Spiel vorher ausprobiert.
Die Spiele laufen in dem Programm Grid auf dem Computer oder dem iPad.
Man startet die Spiele mit fertigen Grid-Seiten.
Diese Grid-Seiten gehören zur AssistUK-Lizenz.
Man steuert die Spiele mit den Grid-Tasten.
Im Browser kann man auch tippen, klicken
oder mit den Augen auf einem Knopf verweilen.
Bei allen Spielen gibt es keinen Zeitdruck.

Die Spiele

Jedes dieser Spiele haben wir geprüft: gestartet, gespielt und daraufhin angesehen, ob es sich mit den verschiedenen Ansteuerungen wirklich bedienen lässt. Die Bilder zeigen das echte Spielfeld — nicht den Startbildschirm.

Das Schachbrett in der Grundstellung

AssistPlay Chess

Klassisches Schach gegen den Computer in vier Schwierigkeitsstufen. Vollständig zugbasiert, keine Zeitbegrenzung. Alle Schachregeln inklusive Rochade und En passant.

Spielbrett von 2048 mit Zahlenkacheln

AssistPlay 2048

Gleiche Zahlen zusammenschieben, bis 2048 entsteht. Vier große Richtungsflächen stehen neben dem Brett — damit läuft es auch rein mit den Augen.

Spielfeld von AssistPlay Pop mit Meerestieren

AssistPlay Pop

Gleiche Meerestiere, die sich berühren, platzen mit einem Tipp. 100 Level in fünf Welten. Ein Tipp genügt — es muss nichts getauscht oder gezogen werden.

Spielfeld von AssistPlay Swap mit bunten Bällen

AssistPlay Swap

Zwei benachbarte Bälle tauschen den Platz, drei gleiche in einer Reihe platzen. 100 Level in fünf Welten — auf Wunsch auch ohne Zugbegrenzung.

Brett von AssistPlay Shape mit drei Formen zur Wahl

AssistPlay Shape

Formen ins Raster legen, volle Zeilen und Spalten lösen sich auf. Nichts rutscht nach, kein Zeitdruck. 80 Level in vier Welten.

Zu jedem der sechs Spiele gibt es vier fertige Seitensets: für Grid 3 in den Rastergrößen 6×10, 5×8 und 4×6 und eine iPad-Fassung für Grid für iPad. Dazu kommt ein Sammel-Seitenset mit allen sechs Spielen. Spiele und Seitensets gibt es nur auf Deutsch. Zu jedem Spiel gibt es außerdem eine bebilderte Anleitung.

Zurzeit gibt es sechs Spiele:
Schach, 2048, Pop, Swap, Shape und Link.
Für jedes Spiel gibt es fertige Grid-Seiten.
Für den Computer gibt es drei Größen.
Für das iPad gibt es eine eigene Fassung.
Die Spiele und die Grid-Seiten gibt es nur auf Deutsch.

Steuerung: die drei Wege

Dieselben Spiele lassen sich auf drei Wegen erreichen — und je nach Weg übernimmt jemand anderes das „Drücken“:

1. Grid 3 am Windows-Gerät: Das Seitenset ist die Fernbedienung. Das Spiel läuft im eingebauten Browserfenster von Grid und zeigt dort keine eigenen Schaltflächen — die gesamte Steuerung übernehmen die Grid-Tasten, die Tastendrücke an das Spiel senden. Die Person steuert mit allem, was Grid kann: Augensteuerung, Taster und Scanning, Touch, Kopfmaus. Wichtig zum Verständnis: Die Augen steuern dabei die Grid-Tasten, nicht das Spielfenster selbst. Jedes Spiel der Auswahl ist daraufhin geprüft, dass wirklich jede Funktion eine Taste hat.

2. Grid für iPad: Das Seitenset ist der Starter. Auf dem iPad kann Grid (in aller Regel) keine Tastendrücke an das Browserfenster senden. Das Seitenset öffnet das Spiel — gespielt wird dann mit dem Finger direkt im Fenster; die Spiele blenden dafür ihre eigene Touch-Bedienung ein. Die ehrliche Grenze: Augensteuerung und Taster erreichen die Spiele auf dem iPad über Grid nicht. Deshalb gibt es je Spiel eine eigene, schlanke iPad-Fassung des Seitensets — Startseite und große Spielfläche, ohne Tastenreihen, die dort nichts tun würden.

3. Externer Browser: Das Spiel bedient sich selbst. Im normalen Browser (Edge, Chrome) sind alle Bedienelemente direkt ansteuerbar: per Touch, Maus oder durch Verweilen mit den Augen — die Augensteuerung bewegt nur den Zeiger, das Auswählen übernimmt das Spiel, sobald der Blick auf einem Ziel ruht. Die Verweildauer ist einstellbar, Tippen und Klicken gehen immer. Nur auf diesem Weg gibt es Verweilen im Spielfeld. Die Windows-Seitensets öffnen ihn per Taste „Im Browser (Augen)“: Sie starten den Browser, und die Augensteuerung bewegt dort nur noch den Zeiger — geklickt wird durch Verweilen im Spiel.

Für Menschen mit Augensteuerung heißt das: Es gibt zwei gute Wege, die sich verschieden anfühlen. Im Grid bleiben die Augen auf dem vertrauten Tastenraster (sicher, aber indirekt — der Blick pendelt zwischen Tasten und Spielfenster). Im externen Browser spielen die Augen direkt im Spielfeld (schneller und unmittelbarer, aber außerhalb der gewohnten Grid-Umgebung). Welche Person womit besser zurechtkommt, zeigt das Ausprobieren.

Spiele, die über Richtungen laufen, haben eigene Flächen. Wer nur mit den Augen bedient, kann keine Pfeiltaste drücken — deshalb stehen bei AssistPlay 2048 vier große Richtungsflächen neben dem Spielfeld. Sie liegen so, wie sie wirken: der Pfeil nach oben oben, der nach links links. Ihre Verweilzeit ist kürzer als die von Knöpfen und Menüs — ein Spielzug soll nicht so lange dauern wie eine Menüauswahl. Im Grid erscheinen sie nicht; dort steuert das Seitenset.

Es gibt drei Wege, die Spiele zu spielen.
Weg 1: Grid am Windows-Computer.
Die Grid-Tasten steuern das Spiel.
Das geht mit den Augen, mit Tastern und mit dem Finger.
Die Augen drücken dabei die Grid-Tasten.
Weg 2: Grid auf dem iPad.
Das Seitenset öffnet das Spiel.
Dann tippt man mit dem Finger direkt in das Spiel.
Augen und Taster gehen auf dem iPad hier nicht.
Weg 3: Der normale Browser.
Die Grid-Seiten öffnen das Spiel im Browser.
Hier kann man auch mit den Augen auf einem Knopf verweilen.
Dann wird der Knopf von allein gedrückt.
Wie lange man verweilen muss, kann man einstellen.

Design-Prinzipien

  • Kein Zeitdruck: Alle Spiele sind rundenbasiert oder jederzeit pausierbar. Kein Countdown erzwingt schnelle Reaktionen. Die Person kontrolliert das Tempo vollständig.
  • Klare Zustandsanzeige: Immer sichtbar, wer oder was an der Reihe ist. Bei Brettspielen ist der aktuelle Spieler hervorgehoben. Kein versteckter Zustand.
  • Große Ziele: Spielfelder nutzen die Bildschirmhöhe aus, statt in der Mitte klein zu bleiben. Bei Augen- und Tastensteuerung ist ein kleines Ziel der eigentliche Schaden.
  • Hoher Kontrast: Alle Spiele bieten drei Darstellungen: hell (Standard), dunkel und hoher Kontrast. Wechsel durch Grid-Taste oder URL-Hash (#31 hell, #30 dunkel, #32 Kontrast).
  • Ermutigendes Feedback: „Versuch es nochmal!“ statt „Falsch!“. Ein Erfolg wird gefeiert, ein Fehlversuch nicht getadelt.
  • Offline-fähig: Keine externen Abhängigkeiten. Nach einem ersten Start mit Internet laufen die Spiele auch ohne Internet — im Grid-Browserfenster von Grid 3 und im Browser. Eine neue Fassung kommt beim nächsten Start mit Internet an. Grid für iPad braucht in der Regel bei jedem Start Internet.

Die Spiele von AssistPlay sind so gebaut, dass sie einfach zu benutzen sind:
Kein Zeitdruck. Man kann so langsam sein wie man will.
Man sieht immer, was gerade passiert.
Es gibt hellen und dunklen Modus.
Wenn man etwas falsch macht, sagt die App: „Versuch es nochmal!“
Beim ersten Start braucht man Internet.
Danach gehen die Spiele auch ohne Internet.
Auf dem iPad braucht man meistens bei jedem Start Internet.

Fertig eingerichtet in Grid — mit der AssistUK-Lizenz

Für Grid 3 (Windows) und Grid für iPad gibt es fertige Seitensets: Jedes Spiel liegt dort als fertig eingerichtete Grid-Seite vor — alle Tasten belegt, abgestimmt auf Augensteuerung, Taster und Scanning, ohne eigenen Einrichtungsaufwand. Für Windows kommt jedes Spiel in drei Rastergrößen (6×10, 5×8 und 4×6), sodass es zum vorhandenen Raster passt — jeweils mit der Taste „Im Browser (Augen)“, die das Spiel für die Augensteuerung im externen Browser öffnet. Für das iPad gibt es je Spiel die schlanke iPad-Fassung (Starter + große Spielfläche, Bedienung per Touch). Dazu ein Sammel-Seitenset mit allen sechs Spielen. Das Vorschaubild auf der Starttaste zeigt das echte Spielfeld — man sieht also vorher, worum es geht. Diese Seitensets sind Teil der AssistUK-Lizenz, zusammen mit allen AssistUK-Vokabularen (Scripo Start, Scripo Anchor, Scripo Pro, TwinTalk, Clavis, Easy, Agismus, Verhaltensunterstützung).

Die AssistUK-Lizenz wird über REHAVISTA und deren Partnerfirmen bezogen, für Grid (iPad) auch als In-App-Kauf im Apple App Store. In Deutschland kann sie als Teil einer Kommunikationshilfe im Rahmen der Hilfsmittelversorgung über die Krankenkasse beantragt werden (§ 33 SGB V).

Die Spiele starten nur über diese Seitensets: Das Seitenset gibt beim Start einen Schlüssel mit. Wer ein Spiel ohne Seitenset über seine Web-Adresse aufruft, sieht stattdessen einen Hinweis auf die AssistUK-Lizenz.

Für das Programm Grid gibt es fertige Seiten für die Spiele.
Da sind alle Tasten schon eingerichtet.
Diese fertigen Seiten gehören zur AssistUK-Lizenz.
Die Lizenz bekommt man bei der Firma REHAVISTA und deren Partner-Firmen.
Für das iPad gibt es die Lizenz auch im Apple App Store.
Die Krankenkasse kann die Lizenz manchmal bezahlen.
Die Spiele starten nur mit diesen fertigen Seiten.

Zu unseren Übersetzungen: Wir übersetzen unsere Inhalte in viele Sprachen, damit möglichst viele Menschen sie leicht lesen und gut verstehen können. Dabei setzen wir auch maschinelle Übersetzung ein. Uns ist bewusst, dass dabei nicht jede Formulierung auf Anhieb richtig und gut verständlich ist. Wir arbeiten laufend an Verbesserungen und freuen uns sehr über konkrete Hinweise: Wo steht der Text – in welcher App, in welchem Vokabular (Seitenset) oder auf welcher Seite? Was steht dort? Wie lautet der richtige Text? Schreiben Sie uns an lars.tiedemann@assistuk.net. Wir danken Ihnen für jeden Hinweis und setzen ihn so gut wie möglich um.
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