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BookTo

Bücher lesen und selbst machen — kurze Bücher, große Bilder, eigene Worte

Offen – kostenlos für alle
App starten

Video: BookTo in drei Minuten

Lesen, hören, selber machen: Das Video zeigt, wie BookTo vorliest und jedes Wort markiert, wie in einer Minute ein eigenes Buch entsteht – und wie jedes Buch mit einem Klick ein Seitenset für Grid 3 wird.

Hier ist ein Video zum Anschauen.
Es zeigt die App BookTo.
Man sieht: Bücher lesen und vorlesen lassen.
Man sieht: ein eigenes Buch machen.
Man sieht: das Buch im Programm Grid lesen.
Das Video kommt von YouTube.
Klicken Sie zuerst auf: Video laden.

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Lesen, selber machen, in Grid 3 nutzen Ein Rundgang durch BookTo in drei Minuten. Video direkt auf YouTube ansehen

Was ist BookTo?

BookTo ist eine kostenlose App für den Browser, mit der man einfache Bücher lesen und selbst machen kann. Sie läuft ohne Installation und ohne Konto, funktioniert offline und speichert alles auf dem eigenen Gerät.

Ein Buch in BookTo ist bewusst kurz: ein Bild je Seite, dazu ein kurzer Text von höchstens zwölf Wörtern, sechs bis fünfzehn Seiten. Das ist ein Richtwert, keine Grenze – das Studio zählt mit, sperrt aber nichts. Wer wenig liest, soll ein Buch zu Ende bringen können. Wer viel liest, wird nicht ausgebremst.

Über 180 Bücher sind schon dabei – ABC-Bücher und Bücher zu einzelnen Buchstaben, Erstleser-Bücher, Alltags-Bücher in Ich-Form (einige auch in einer Fassung für Erwachsene), Nacherzählungen von Märchen der Brüder Grimm, neu geschriebene Märchen, Äsop-Fabeln, Volksmärchen aus verschiedenen Ländern, ein längerer Klassiker und ein eigenes Buch von Nele Diercks. Jedes Buch kann man sich vorlesen lassen – mit der Sprachausgabe des Geräts.

Kurze Bücher mit großen Bildern sind in der Unterstützten Kommunikation seit Langem erprobt: Wer wenig liest, kommt so überhaupt zu einem Buch, das er zu Ende bringen kann. Eine frei zugängliche Sammlung solcher Bücher auf Deutsch ist uns bisher nicht bekannt – deshalb gibt es BookTo.

Die App BookTo ist zum Lesen.
Man kann damit Bücher lesen.
Man kann auch selbst ein Buch machen.
Die App ist kostenlos.
Man braucht kein Konto.
Die Bücher sind kurz.
Auf jeder Seite ist ein Bild.
Dazu gibt es wenig Text.
Mehr als 180 Bücher sind schon da.
Alle Bücher kann man sich vorlesen lassen.

Lesen

  • Vorlesen mit Markierung – der gesprochene Satz und das gesprochene Wort werden hervorgehoben. So sieht man, wo man gerade ist.
  • Erst selbst versuchen – wer bei einem Wort hängt, tippt es an und bekommt Hilfe in drei Stufen: erst markieren, dann in Silben, dann das ganze Wort. Die kleinste Stufe ist Laut für Laut mit echten Lautaufnahmen (derzeit nur für Deutsch).
  • Leseprofile – Standard, Leicht, Legasthenie oder ein eigenes. Eine Frage statt vierzehn Einstellungen.
  • Lesehilfen – Silben, Wortgestalt, größere Abstände, ruhige Farben, ein Satz je Zeile.
  • Wörterbuch – 111 Begriffe. Ein Wort antippen genügt, die Erklärung kommt in Einfacher Sprache.

Jede Lesehilfe sagt, was sie wirklich kann. An jeder Einstellung sitzt ein Info-Knopf, der die Forschungslage offenlegt – gut belegt, Komfortsache, kein Vorteil nachgewiesen oder nicht erforscht – jeweils mit Begründung und Quelle. Zwei beliebte Hilfen sind aus dem Legasthenie-Profil bewusst wieder verschwunden, weil sich kein Vorteil belegen ließ. Als Einzeloption bleiben sie wählbar: Wer damit lieber liest, soll das tun dürfen – nur als Versprechen taugen sie nicht.

Die App liest vor.
Dabei wird das Wort farbig markiert.
So sieht man, wo man ist.
Bei einem schweren Wort gibt es Hilfe.
Erst in Silben. Dann Laut für Laut.
Man kann die Schrift und die Farben ändern.
Bei jeder Hilfe steht, ob sie wirklich hilft.
Manche Hilfen helfen nur manchen Menschen.
Das sagen wir ehrlich.

Gemeinsam lesen

BookTo liest vor – das Gespräch führen zwei Menschen. Die Forschung zum Vorlesen ist in einem Punkt deutlich: Was wirkt, ist nicht der vorgelesene Text, sondern das, was zwischen den Seiten geschieht. Ohne Begleitung ist ein gutes digitales Buch mit Erzählstimme besser als ein Papierbuch; sitzt ein Mensch daneben, ist es gleich, ob Papier oder Bildschirm. Das Gerät liegt also zwischen zwei Menschen – es ersetzt keinen von beiden.

  • Kommentieren statt abfragen – nach jeder Seite etwas sagen („Oh. Der ist nass.“), keine Fragen stellen, deren Antwort man schon kennt.
  • Still bis zehn zählen – nach dem Aufschlagen, nach dem Vorlesen, nach dem eigenen Kommentar. Manche Menschen brauchen dreißig Sekunden.
  • Die Kommunikationshilfe liegt daneben – und die Begleitperson zeigt ihre Kommentare darauf mit, in ein bis zwei Wörtern.
  • Dasselbe Buch mehrmals – drei- bis fünfmal, jedes Mal mit anderen Kommentaren. BookTo merkt sich die Seite; auf der Titelseite lässt sich jedes Buch auch von vorn anfangen.
  • Die Person blättert – in der Grundeinstellung läuft nichts von selbst weiter. Wer umblättert, bestimmt das Tempo.
  • Rollentausch – als Seitenset für Grid 3 gesichert, liest die Person das Buch mit ihrer eigenen Kommunikationshilfe vor: der kleinen Schwester, der Gruppe, der Oma am Telefon.

Die acht Handgriffe und was die Forschung dazu weiß, stehen auf der Seite Lesen & Schreiben; ausführlich mit allen Studien im Grundlagentext „Zwischen den Seiten“ (PDF).

Die App liest vor.
Aber zusammen lesen ist noch besser.
Ein Mensch sitzt dabei.
Er sagt etwas zu den Bildern.
Dann wartet er. Er zählt langsam bis zehn.
Die Person darf auch etwas sagen.
Mit ihrer Kommunikations-Hilfe.
Die Person blättert selbst um.
Das gleiche Buch oft lesen ist gut.

Gemeinsam lesen: acht Handgriffe „Zwischen den Seiten“ (PDF)

Selbst ein Buch machen

Im Studio entsteht ein eigenes Buch Seite für Seite: Bild wählen, kurzen Text schreiben, bei Bedarf selbst einsprechen. Ein Buch über den eigenen Urlaub, über die Katze, über den Lieblingsbus – Lesestoff, den es sonst nirgends gibt.

  • Legale Bildersuche – die App durchsucht Openverse und Wikimedia, also frei lizenzierte Bilder. Die Herkunft wird mitgeführt.
  • Eigene Bilder – Fotos vom Gerät hochladen.
  • Eigene Stimme – jede Seite lässt sich selbst einsprechen, statt sie vorlesen zu lassen.
  • Bildbeschreibung – ein Feld „Was ist auf dem Bild zu sehen?“ sorgt dafür, dass auch selbst gemachte Bücher zugänglich bleiben.
  • Als Datei sichern – ein fertiges Buch lässt sich exportieren und weitergeben.
  • Zahlenschloss – schützt Bearbeiten, Löschen und Zurücksetzen. Das Lesen ist nie gesperrt.

Man kann ein eigenes Buch machen.
Man wählt ein Bild.
Man schreibt einen kurzen Text.
Man kann den Text selbst sprechen.
Bilder findet die App im Internet.
Diese Bilder darf man benutzen.
Man kann auch eigene Fotos nehmen.
Das fertige Buch kann man speichern.

Bücher in Grid 3

Lesen ermöglichen, Literacy-Angebote schaffen. Jedes Buch aus BookTo lässt sich als Seitenset für Grid 3 von Smartbox speichern – die mitgelieferten Bücher genauso wie selbst gemachte. Das Buch ist dann auf dem eigenen Sprachcomputer: Wer mit Grid 3 kommuniziert, kann mit demselben Gerät auch lesen und vorlesen.

  • Zwei Wege durch das Buch – Wort für Wort: Jedes Wort ist ein eigenes Feld und wird beim Antippen gesprochen. Ganze Seite: Ein Druck liest die ganze Seite vor, mit der eigenen Aufnahme, wenn es eine gibt.
  • Alles kommt mit – Umschlag, Bilder und Bildnachweise.
  • Aussehen wählbar – Bild rechts, links oder oben, große Felder, sieben Farbschemata, bei deutschen Büchern auf Wunsch Wortarten in Farbe.
  • Auch übersetzt – wer ein Buch in einer Übersetzung liest, bekommt auch das Seitenset in dieser Sprache. Grid 3 nimmt dann die passende Stimme.
  • Ohne Umweg – die Datei entsteht direkt im Browser, nichts wird hochgeladen.

Gemeinsam lesen, im Stuhlkreis vorlesen, in der Lesezeit dabei sein: Mit dem Buch auf dem eigenen Gerät geht das. Zum Lesenlernen mit Silben- und Lauthilfe ist die App selbst der bessere Ort – im Seitenset ist das Buch dort, wo die Person kommuniziert.

Man kann jedes Buch für Grid 3 speichern.
Grid 3 ist ein Programm für Sprachcomputer.
Dann ist das Buch auf dem eigenen Sprachcomputer.
Dort kann man das Buch lesen.
Und man kann es anderen vorlesen.
Jedes Wort ist ein Feld.
Oder die ganze Seite ist ein Feld.
Die Bilder sind auch dabei.
So kann man mit anderen zusammen lesen.

Bedienung

  • Tippen und Maus – auf Tablet, Laptop oder am Bildschirm.
  • Tastatur – alles ist über die Tastatur erreichbar.
  • Augensteuerung – Knöpfe werden durch Verweilen ausgelöst.
  • Taster – Scanning mit einem oder zwei Tastern, in zwei Ebenen und drei Gruppen.

Ein Wort im Text ist bewusst kein Verweil-Ziel. Lesen heißt länger hinsehen – das würde bei der Augensteuerung dauernd etwas auslösen. Wer Hilfe zu einem Wort braucht, geht über den Knopf „Wort üben“.

Man kann die App verschieden bedienen:
Mit dem Finger – auf dem Tablet.
Mit der Maus – am Computer.
Mit der Tastatur.
Mit den Augen – man schaut auf einen Knopf.
Mit Tastern – mit einer oder zwei Tasten.

So starten Sie

Direkt im Browser

BookTo läuft ohne Installation. Link öffnen, ein Buch aus dem Regal wählen und loslesen.

BookTo öffnen

Auf dem Gerät behalten

BookTo lässt sich wie eine App auf dem Startbildschirm ablegen und funktioniert dann auch ohne Internet. Alle Bücher bleiben auf dem Gerät.

Ausprobieren

Einstellungen anpassen

Vier Reiter: Lesen, Vorlesen, Steuerung und Rechtliches. Eine Musterseite zeigt jede Änderung sofort.

Einstellungen ansehen

Zwei Hinweise, damit nichts überrascht: Die Bedienoberfläche der App BookTo gibt es in 22 Sprachen. Viele mitgelieferte Bücher gibt es außer auf Deutsch auch auf Englisch, Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Französisch, Italienisch, Polnisch und Spanisch – maschinell übersetzt und noch nicht von Menschen gegengelesen. Und die gemeinsame Büchersammlung ist gerade erst eröffnet: Sie ist noch leer, eingereichte Bücher sehen wir vor der Veröffentlichung an.

Man klickt auf den Link.
Dann kann man sofort lesen.
Man kann BookTo auch auf den Bildschirm legen.
Dann geht es auch ohne Internet.
Man kann die App in 22 Sprachen benutzen.
Viele Bücher gibt es in 10 Sprachen.
Eigene Bücher kann man als Datei weitergeben.
Man kann sie auch an die Sammlung im Internet schicken.
Wir schauen jedes Buch an, bevor es dort steht.

Zu unseren Übersetzungen: Wir übersetzen unsere Inhalte in viele Sprachen, damit möglichst viele Menschen sie leicht lesen und gut verstehen können. Dabei setzen wir auch maschinelle Übersetzung ein. Uns ist bewusst, dass dabei nicht jede Formulierung auf Anhieb richtig und gut verständlich ist. Wir arbeiten laufend an Verbesserungen und freuen uns sehr über konkrete Hinweise: Wo steht der Text – in welcher App, in welchem Vokabular (Seitenset) oder auf welcher Seite? Was steht dort? Wie lautet der richtige Text? Schreiben Sie uns an lars.tiedemann@assistuk.net. Wir danken Ihnen für jeden Hinweis und setzen ihn so gut wie möglich um.
Wir übersetzen unsere Texte in viele Sprachen.
So können mehr Menschen die Texte lesen und verstehen.
Oft hilft uns dabei ein Computer.
Manchmal ist eine Übersetzung falsch.
Oder die Übersetzung ist schwer zu verstehen.
Wir machen die Übersetzungen immer besser.
Dabei helfen uns Ihre Hinweise.
Bitte schreiben Sie uns:
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In welcher App oder auf welcher Seite?
Was steht dort?
Was soll dort stehen?
Unsere E-Mail-Adresse ist: lars.tiedemann@assistuk.net
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