Geführte Kurse
Der Reihe nach durch ein Vokabular – mit Übungen am eigenen Gerät, ohne Anmeldung und ohne Konto.
Worum es geht
Ein geführter Kurs ist eine Reihenfolge über vorhandenen Stoff: das Wissen aus den Handbüchern, dazu Übungen am eigenen Gerät und je eine Frage zum Nachdenken. Nichts wird benotet. Der Stand bleibt auf diesem Gerät; es gibt keine Anmeldung und kein Konto. Am Ende jedes Kurses steht eine Teilnahmebestätigung zum Ausdrucken – sie hält fest, welche Lerneinheiten bearbeitet wurden.
Ein Kurs zeigt alles der Reihe nach.
Mit Übungen am Gerät.
Sie brauchen kein Konto.
Am Ende gibt es ein Blatt zum Ausdrucken.
Lernpfad Unterstützte Kommunikation
Acht Einheiten der Reihe nach, dazu ein freiwilliger Abschluss. Die Reihenfolge ist gewollt: erst die Haltung, dann das gemeinsame Tun, dann die Wörter – und erst danach Begriffe, Technik und Planung.
Die Seite des Lernpfads zeigt den Gesamtfortschritt über alle acht Einheiten und die Bestätigung für die ganze Reihe.
Das ist ein Lernpfad mit 8 Kursen.
Die Kurse bauen aufeinander auf.
Machen Sie die Kurse der Reihe nach.
Am Ende gibt es eine Prüfung.
Die Prüfung ist freiwillig.
Auf der Seite vom Lernpfad sehen Sie Ihren Stand.
Ein guter Gesprächspartner werden
Acht Einheiten über Haltung und Methode: Was das Umfeld tut, entscheidet darüber, ob unterstützte Kommunikation gelingt — mit Selbsterfahrung, Videoblick und Trainingsformaten fürs ganze Team. 8 Einheiten.
Das ist ein Kurs für Gesprächs-Partner.
Ein Gesprächs-Partner ist jemand, der mit einer Person spricht.
Der Kurs zeigt: Wie rede ich gut mit einem Menschen, der nicht spricht?
Sie brauchen kein Gerät dafür.
Sie brauchen nur sich selbst.
Gemeinsam etwas tun
Acht Einheiten über Interaktionsspiele: warum ohne gemeinsame Situation nichts zu sagen ist, wie die Pause mitten im Spiel Kommunikation auslöst – und wie das Umfeld dabei am meisten lernt. 8 Einheiten.
Das ist ein Kurs über Spiele.
Sie spielen zusammen mit einem Menschen.
Der Mensch spricht nicht mit dem Mund.
Durch das Spiel kann er etwas sagen.
Mit Szenenbildern kommunizieren
Acht Einheiten über visuelle Szenen: Warum ein Foto vom eigenen Frühstückstisch für manche Menschen die bessere Kommunikationsoberfläche ist als jedes Symbolraster — was die Forschung dazu wirklich sagt, wie gute Szenen aussehen und wo das Raster besser bleibt. 8 Einheiten.
Das ist ein Kurs über Szenen-Bilder.
Ein Szenen-Bild ist ein Foto aus dem Leben einer Person.
Zum Beispiel: der eigene Frühstücks-Tisch.
In dem Foto sind Stellen zum Antippen.
Wer eine Stelle antippt, hört ein Wort.
Der Kurs zeigt: Wann helfen solche Bilder? Und wie mache ich sie gut?
Was Unterstützte Kommunikation ist
Acht Einheiten über die Grundlagen: was Unterstützte Kommunikation ist, wer sie braucht, warum sie ein Recht ist — und was das Umfeld konkret dafür tut. 8 Einheiten.
Manche Menschen können nicht sprechen.
Oder man versteht sie nur schwer.
Sie können trotzdem reden: mit Blicken, Gebärden, Bildern oder einem Gerät.
Das nennt man Unterstützte Kommunikation.
Dieser Kurs erklärt, was das ist und was Sie dabei tun.
Der Körper spricht
Acht Einheiten über die Kommunikation, die immer dabei ist: Mimik, Blick, Laute, Gesten, Gebärden und verabredete Ja-Nein-Zeichen — und was das Umfeld tut, damit sie tragen. 8 Einheiten.
Das ist ein Kurs über den Körper.
Der Körper spricht immer mit: das Gesicht, die Augen, die Hände.
Der Kurs zeigt: Wie lese ich diese Zeichen?
Und wie verabrede ich feste Zeichen mit einer Person?
Sie brauchen kein Gerät. Nur sich selbst und Zeit.
Symbole und Papier
Acht Einheiten über das Material der Unterstützten Kommunikation: welche Wörter auf die Tafel gehören, warum sie nie umziehen dürfen und wie Papier zur Sprache wird. 8 Einheiten.
Das ist ein Kurs über Symbole und Papier.
Symbole sind kleine Bilder für Wörter.
Viele Menschen sprechen mit Symbolen auf einer Tafel.
Der Kurs zeigt: Welche Wörter gehören auf die Tafel?
Und er zeigt: Wie benutzen Sie die Tafel selbst?
Technik und Zugang
Acht Einheiten über den Weg zum Gerät: welcher Zugang trägt, wie viel Zeit er braucht, welches Vokabular dazugehört — und wie der Antrag bei der Krankenkasse in Deutschland gelingt. 8 Einheiten.
Das ist ein Kurs über Technik.
Es geht um den Weg zum Gerät.
Manche Menschen zeigen mit der Hand.
Andere zeigen mit den Augen oder mit einem Taster.
Der Kurs zeigt auch: So beantragen Sie ein Gerät.
Einschätzen und planen
Acht Einheiten über Einschätzung und Beobachtung: wie man ohne Normtests herausfindet, was gelingt — und daraus Ziele macht, die alle im Alltag erkennen können. 8 Einheiten.
In diesem Kurs geht es ums Hinschauen.
Sie lernen: Wie finde ich heraus, was ein Mensch kann?
Tests sind dafür oft nicht gut geeignet.
Besser ist: gut beobachten und kurz aufschreiben.
Dann wissen alle, was als Nächstes dran ist.
Abschluss: Zeigen, was Sie können
Sechs Praxisaufgaben zum Abschluss des Lernpfads — etwa drei bis fünf Stunden Arbeit, danach ein gemeinsames Gespräch mit Lars Tiedemann und eine Urkunde. 8 Einheiten.
Das ist die Prüfung am Ende vom Lernpfad.
Sie machen sechs Aufgaben.
Das dauert etwa 3 bis 5 Stunden.
Danach reden Sie mit Lars Tiedemann.
Dann bekommen Sie eine Urkunde.
Lernpfad Assistenz
Drei Einheiten für Menschen, die assistieren, dazu ein freiwilliger Abschluss: woher Assistenz kommt und was sie von Fürsorge trennt, dann der Alltag bei hohem Unterstützungsbedarf – Zeit, Nähe, Schutz und Team.
Die Seite des Lernpfads zeigt den Gesamtfortschritt über alle drei Einheiten und die Bestätigung für die ganze Reihe.
Das ist ein Lernpfad mit 3 Kursen.
Die Kurse sind für Menschen, die assistieren.
Es geht um Zeit, Nähe, Schutz und das Team.
Am Ende gibt es eine Prüfung.
Die Prüfung ist freiwillig.
Auf der Seite vom Lernpfad sehen Sie Ihren Stand.
Assistenz verstehen
Vier Einheiten über Herkunft und Rolle: woher Assistenz kommt, was sie von Fürsorge trennt, welche Haltung sie verlangt und was Fachlichkeit hier bedeutet. 4 Einheiten.
Das ist ein Kurs über Assistenz.
Assistenz ist Hilfe im Alltag.
Hier lernen Sie: Woher kommt Assistenz?
Und: Was ist der Unterschied zur Fürsorge?
Assistenz im Alltag
Drei Einheiten zum Alltag bei hohem Unterstützungsbedarf: warum Wartezeit Arbeitszeit ist, warum das Gerät da sein muss und warum die Pflege der häufigste Ort der Kommunikation ist. 3 Einheiten.
Das ist ein Kurs über Assistenz im Alltag.
Sie helfen einem Menschen jeden Tag.
Der Mensch spricht nicht mit dem Mund.
Hier lernen Sie: Wie geht das gut?
Schutz, Team und die eigene Rolle
Drei Einheiten zu den heiklen Stellen: Ablehnung und Gewaltschutz, das Wissen über den Schichtwechsel bringen – und die eigene Rolle aushalten. 3 Einheiten.
Das ist ein Kurs über Schutz und Team.
Ein Mensch muss Nein sagen können.
Alle im Team müssen die Zeichen kennen.
Und: Wie geht es Ihnen selbst dabei?
Abschluss Assistenz: Zeigen, was Sie können
Sechs Praxisaufgaben zum Abschluss des Lernpfads Assistenz – etwa drei bis fünf Stunden Arbeit, danach ein gemeinsames Gespräch mit Lars Tiedemann und eine Urkunde. 8 Einheiten.
Das ist die Prüfung am Ende vom Lernpfad Assistenz.
Sie machen 6 Aufgaben.
Dann reden Sie mit Lars Tiedemann.
Danach bekommen Sie eine Urkunde.
Kurse zu den Vokabularen
Je ein Kurs zu einem AssistUK-Vokabular für Grid – mit Übungen am eigenen Gerät.
Zu jedem Vokabular von AssistUK gibt es einen Kurs.
In den Kursen gibt es Übungen.
Sie üben an Ihrem eigenen Gerät.
Scripo Start sicher begleiten
Acht Einheiten vom ersten Laden bis zum Alltag – mit Übung am eigenen Gerät und einer Verständnisfrage je Einheit. 8 Einheiten.
Das ist ein Kurs über Scripo Start.
Scripo Start ist ein Vokabular für einen Sprach-Computer.
Scripo Pro sicher begleiten
Acht Einheiten für das Vokabular mit Symbol und Schrift – von den Apps für direkte Kommunikation bis zu den Windows-Extras. 8 Einheiten.
Das ist ein Kurs über Scripo Pro.
Scripo Pro ist ein Vokabular mit Symbolen und Schrift.
Es ist für Jugendliche und Erwachsene.
Easy sicher begleiten
Acht Einheiten vom ersten Laden bis zum Alltag – für die einfachen Symboltafeln mit wenigen, großen Feldern. 8 Einheiten.
Das ist ein Kurs über Easy.
Easy ist ein Vokabular mit großen Feldern.
Es ist für den einfachen Einstieg.
Mit Agismus spielen
Acht Einheiten zu Interaktionsspielen – warum sie wirken, wie die Pause Kommunikation auslöst und wie Sie eigene Spiele anpassen. 8 Einheiten.
Das ist ein Kurs über Spiele.
Die Spiele heißen Agismus.
Agismus ist für einen Sprach-Computer.
Verhaltensunterstützung sicher einsetzen
Acht Einheiten zu visuellen Plänen, Emotionsregulation, Übergängen und Sozialen Geschichten – vom Laden bis zum gefüllten Plan. 8 Einheiten.
Das ist ein Kurs über die Verhaltensunterstützung.
Sie macht Abläufe und Gefühle sichtbar.
Zum Beispiel mit Plänen aus Bildern.
TwinTalk verstehen und begleiten
Acht Einheiten zum mehrsprachigen Vokabular – gleiche Felder, gleiche Positionen in jeder Sprache, von der Absprache bis zum Alltag. 8 Einheiten.
Das ist ein Kurs über TwinTalk.
Das Vokabular TwinTalk hat mehrere Sprachen.
Die Wörter sind in jeder Sprache am gleichen Platz.
Blätter zum Ausdrucken
Aus den Übungen entsteht etwas: ein Kommunikationspass, eine Übergabe-Karte, eine Notfallseite. Im Werkzeugkasten liegen sieben fertige Blätter zum Ausdrucken bereit – je eine Seite, mit dem Stift auszufüllen, ohne Konto. Sie funktionieren auch ohne Kurs.
Es gibt 7 Blätter zum Ausdrucken.
Jedes Blatt ist eine Seite.
Sie füllen die Blätter mit einem Stift aus.
Die Blätter kosten nichts.