Stufe 1 — Entdecken
Ursache und Wirkung: Jede Berührung löst eine sichtbare und spürbare Reaktion aus. Licht, Farben, Partikel und Klänge reagieren auf den Finger — nichts ist falsch, niemand muss etwas treffen.
Touch-Training und Kommunikation für Therapie und Pädagogik — 7 Stufen, 327 Aktivitäten
Läuft direkt im Browser — keine Installation erforderlich
TouchTo ist das Touch-Schwesterprojekt von GazeTo — eine browserbasierte App für das systematische Training und die Kommunikation per direktem Touch-Zugang (Tippen, langes Drücken, Wischen). Sie ist für Menschen gedacht, die einen Touchscreen direkt mit der Hand oder dem Finger bedienen — ohne Eye-Tracker und ohne Augensteuerung. Sie läuft direkt im Browser, muss nicht installiert werden und funktioniert nach dem ersten Laden auch ohne Internet (Progressive Web App).
TouchTo richtet sich an Fachkräfte in Ergotherapie, Logopädie, Heil- und Sozialpädagogik sowie an Lehrkräfte und Familien. Grundlage ist derselbe therapeutische Kompetenzaufbau in sieben Stufen wie bei GazeTo — mit 327 Aktivitäten — von ersten Ursache-Wirkungs-Erfahrungen über Gespräche im Alltag bis hin zu Buchstabieren, Rechnen und Strategiespielen — nur konsequent auf die Touch-Bedienung ausgerichtet, mit großen Zielflächen und klarer Rückmeldung.
Die App heißt TouchTo.
Sie läuft im Internet-Browser.
Man bedient sie mit dem Finger.
Man tippt auf den Bildschirm.
Es gibt 7 Stufen und mehr als 300 Übungen.
Die App ist kostenlos.
TouchTo ist vollständig auf den direkten Touch-Zugang ausgelegt. Jede Aktivität arbeitet mit großen, gut erreichbaren Zielflächen (empfohlen ≥ 64 px) und gibt unmittelbare Rückmeldung.
Man bedient TouchTo mit dem Finger.
Die Felder sind groß.
Man kann tippen, loslassen oder den Finger halten.
Die App kann den Finger-Versatz ausgleichen.
So trifft man die Felder besser.
Das Stufenmodell führt von basalen Wahrnehmungsaktivitäten bis hin zu komplexer, zweckgerichteter Bedienung — jede Aktivität ist für Touch optimiert.
Ursache und Wirkung: Jede Berührung löst eine sichtbare und spürbare Reaktion aus. Licht, Farben, Partikel und Klänge reagieren auf den Finger — nichts ist falsch, niemand muss etwas treffen.
Den Bildschirm durch Berühren erkunden: Einzelne Tiere, Dinge und Figuren reagieren mit Ton oder Bewegung, wenn man sie antippt — auf dem Bauernhof, im Korallenriff, bei einer Zugfahrt. Es gibt noch keine Aufgabe.
Bestimmte Ziele finden und antippen. Die Ziele sind groß und oft in Bewegung — Luftballons, Fische fangen, Sternschnuppen — oder versteckt im Bild wie bei „Wo ist …?“.
Gezielt eine Möglichkeit aus mehreren antippen: Was gehört wohin? Was möchte ich? Sortieren, Paare finden, Uhrzeit, Wetterkleidung — und Erinnerungs-Szenen für ältere Menschen.
Den Finger bewusst einsetzen: etwas lenken, eine Linie nachfahren, mehrere Schritte nacheinander — etwa bei Labyrinth, Snake oder Tic-Tac-Toe. Erste Raster mit Wörtern kommen dazu („Ich möchte …“).
Das Gelernte kommt in den Alltag: im Café bestellen, einkaufen, sagen, wie es einem geht, den Tag planen. Dazu Rätsel und Spiele wie Vier gewinnt, Sokoban und Memory. Die Raster werden größer.
Anspruchsvolle Aufgaben selbstständig und zuverlässig lösen: Buchstabieren, Rechnen, Wortsuche und Worträtsel, Memory Pro, Labyrinth — und Strategiespiele gegen den Computer wie Schach und Schiffe versenken.
Es gibt 7 Stufen zum Üben.
Stufe 1 ist sehr einfach.
Man tippt und etwas passiert.
In Stufe 6 übt man für den Alltag.
Zum Beispiel: im Café bestellen oder einkaufen.
Stufe 7 ist am schwierigsten.
Dort kann man buchstabieren, rechnen und Spiele spielen.
Wie GazeTo ist TouchTo von der ersten Sitzung an auch Kommunikation. Für Szenenbilder (Visual Scene Displays) — echte Fotos realer Situationen, in denen Personen, Gegenstände und Orte zu antippbaren Bereichen werden — gibt es die kostenlose Schwester-App SceneTalk: ein eigenes Foto wählen, wichtige Stellen markieren und mit einer vertrauten Stimme aufnehmen. TouchTo verlinkt SceneTalk an den passenden Stellen.
Szenenbilder sind echte Fotos.
Man tippt auf etwas im Foto.
Dann sagt die App das Wort dazu.
Dafür gibt es die eigene App SceneTalk.
SceneTalk ist auch kostenlos.
TouchTo zeigt den Weg dorthin.
TouchTo verwaltet mehrere Nutzerprofile mit Foto — so führen Therapeut:innen mehrere Klient:innen auf einem Gerät, ohne Daten zu vermischen. Jedes Profil speichert seinen eigenen Fortschritt und seine Sessionprotokolle.
Man kann viele Personen in der App speichern.
Jede Person hat ein eigenes Profil.
Die Einstellungen sind geschützt.
Alle Daten bleiben auf dem Gerät.
Die App funktioniert auch ohne Internet.
Beide Apps teilen Aufbau und Stufenmodell — sie unterscheiden sich in der Ansteuerung:
Beide sind kostenlos und laufen im Browser.
Es gibt zwei ähnliche Apps.
TouchTo bedient man mit dem Finger.
GazeTo bedient man mit den Augen.
Beide sind kostenlos.
Die TouchTo-Einschätzung und die Vokabular-Auswahl gehören zusammen: Die DAGG-3-Stufe aus dem Einschätzungs-Fragebogen bestimmt direkt, welches AssistUK-Vokabular (Easy, Scripo Start, Scripo Anchor, Scripo Pro, Clavis) und welche Rastergröße sinnvoll sind. Der TouchTo-Bericht enthält einen direkten Link zum Vokabular-Finder auf assistuk.net — mit der Stufe bereits vorausgefüllt. Das DAGG-3 ist ein Rahmenwerk von Tobii Dynavox; TouchTo ist ein unabhängiges Angebot von AssistUK.
TouchTo hilft bei der Einschätzung.
Das Ergebnis zeigt, welche Vokabulare passen.
Es gibt einen Link zum Vokabular-Finder.
Ein kleiner Einblick in die liebevoll illustrierten Aktivitäten.
Hier sieht man Bilder aus den Aktivitäten.
Die App ist kostenlos und für alle zugänglich — direkt im Browser ohne Anmeldung oder Download.
Probieren Sie die App einfach aus.
Sie ist gratis. Sie brauchen nichts herunterladen.