Blut-Druck messen
Sie bekommen eine breite Manschette um den Oberarm.
Die Manschette wird fest.
Das drückt ein bisschen.
Nach einer halben Minute wird es wieder locker.
Es tut nicht weh.
Beim Arzt fällt oft ein Wort, und dann geht es weiter. Wir machen ein EKG. Das schauen wir uns im Ultraschall an. Wer nicht weiß, was das ist, kann nicht zustimmen – und wer nicht zustimmen kann, wird behandelt statt gefragt.
Auf dieser Seite steht in Einfacher Sprache, was bei einer Untersuchung passiert und wie es sich anfühlt. Zu jedem Begriff gibt es ein Bild. Die Seite ist zum Anschauen vor dem Termin gedacht – und zum Mitnehmen.
Wichtig zu wissen
Hier stehen keine Diagnosen und keine Ratschläge, was Sie tun sollen. Hier steht nur, was bei einer Untersuchung geschieht. Ob eine Untersuchung für Sie richtig ist, besprechen Sie mit Ihrer Arztpraxis.
Und für alles auf dieser Seite gilt derselbe Satz: Sie dürfen jederzeit Stopp sagen. Auch mittendrin. Auch ohne Begründung.
Beim Arzt fällt oft ein schweres Wort.
Zum Beispiel: EKG. Oder Ultra-Schall.
Hier steht, was das bedeutet.
Und wie es sich anfühlt.
Zu jedem Wort gibt es ein Bild.
Schauen Sie die Seite an,
bevor Sie zum Arzt gehen.
Wichtig:
Hier steht nicht, was Sie tun sollen.
Das besprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Sie dürfen immer Stopp sagen.
Auch mittendrin.
Und ohne Grund.
Sie bekommen eine breite Manschette um den Oberarm.
Die Manschette wird fest.
Das drückt ein bisschen.
Nach einer halben Minute wird es wieder locker.
Es tut nicht weh.
Sie bekommen ein Gummi-Band um den Oberarm.
Dann kommt eine dünne Nadel in den Arm.
Das pikst kurz.
Das Blut läuft in ein kleines Röhrchen.
Danach bekommen Sie ein Pflaster.
Der Arzt legt ein kaltes rundes Gerät auf Ihre Haut.
Es heißt Stethoskop.
Damit hört er Ihr Herz und Ihre Lunge.
Sie sollen dabei tief ein- und ausatmen.
Es tut nicht weh.
Ein kleines Gerät misst, wie warm Sie sind.
Meistens an der Stirn oder im Ohr.
Das dauert ein paar Sekunden.
Es tut nicht weh.
Sie bekommen eine kleine Spritze in den Oberarm.
Das pikst kurz.
Die Impfung schützt vor einer Krankheit.
Der Arm kann danach ein paar Tage weh tun.
Sie sollen in einen kleinen Becher pinkeln.
Der Becher geht dann ins Labor.
Dort wird der Urin untersucht.
Sagen Sie, wenn Sie dabei Hilfe brauchen.
Sie liegen auf einer Liege.
Der Arzt tut kaltes Gel auf Ihre Haut.
Dann fährt er mit einem kleinen Gerät darüber.
Auf einem Bildschirm sieht er Ihren Körper von innen.
Es tut nicht weh.
Eine große Kamera macht ein Bild von Ihren Knochen.
Sie müssen kurz still halten.
Das dauert nur ein paar Sekunden.
Es tut nicht weh.
Sie spüren gar nichts.
Sie liegen auf einer Liege.
Die Liege fährt in eine große Röhre.
Das Gerät macht laute Klopf-Geräusche.
Sie bekommen Kopf-Hörer.
Sie müssen lange still liegen.
Es tut nicht weh.
Sie haben einen Knopf für: Bitte aufhören.
Sie bekommen kleine Aufkleber auf die Haut.
An den Aufklebern sind Kabel.
Ein Gerät misst, wie Ihr Herz schlägt.
Sie liegen dabei ruhig.
Es tut nicht weh.
Ein dünner Schlauch mit einer kleinen Kamera geht durch den Mund in den Magen.
Vorher bekommen Sie ein Mittel zum Schlafen oder eine Betäubung im Hals.
Sie merken dann fast nichts.
Danach sind Sie eine Weile müde.
Ein dünner Schlauch mit einer kleinen Kamera geht durch den Po in den Darm.
Vorher bekommen Sie meistens ein Mittel zum Schlafen.
Am Tag davor müssen Sie viel trinken.
Dann wird der Darm leer.
Das ist anstrengend.
Der Arzt nimmt ein langes Wattestäbchen.
Damit streicht er kurz über eine Stelle.
Zum Beispiel im Hals oder in der Nase.
Das kitzelt oder kratzt kurz.
Es dauert wenige Sekunden.
Sie machen den Mund auf.
Der Zahn-Arzt schaut mit einem kleinen Spiegel hinein.
Er klopft leicht an die Zähne.
Das tut nicht weh.
Sagen Sie Bescheid, wenn eine Stelle weh tut.
Ein kleines Gerät macht die Zähne sauber.
Es brummt und spritzt Wasser.
Das kitzelt und ist manchmal unangenehm.
Aber es tut normalerweise nicht weh.
Wenn ein Zahn ein Loch hat, muss der Zahn-Arzt bohren.
Vorher bekommen Sie meistens eine Betäubung.
Dann spüren Sie nichts.
Das Bohren ist laut.
Sie können die Hand heben für: Bitte Pause.
Der Zahn-Arzt macht eine Stelle im Mund gefühllos.
Zuerst kommt ein Gel auf das Zahn-Fleisch.
Dann eine kleine Spritze.
Nach ein paar Minuten spüren Sie nichts mehr.
Das Gefühl kommt nach zwei Stunden zurück.
Ein Medikament zum Schlucken.
Sie nehmen es mit Wasser.
Manche Tabletten kann man teilen oder auflösen.
Fragen Sie, wenn Schlucken schwer ist.
Ein Medikament für den Po.
Es ist klein und glatt.
Es wird vorsichtig eingeführt.
Das ist unangenehm, aber es tut nicht weh.
Sie dürfen dabei Nein sagen.
Ein Medikament kommt mit einer Nadel in den Körper.
Meistens in den Oberarm oder in den Po.
Das pikst kurz.
Danach kann die Stelle ein bisschen weh tun.
Ein dünner Schlauch kommt in eine Vene am Arm.
Durch den Schlauch läuft Flüssigkeit in den Körper.
Das dauert manchmal eine Stunde.
Sie können dabei sitzen oder liegen.
Sie bekommen ein Medikament.
Dann schlafen Sie ganz tief.
Sie merken von der Operation nichts.
Ein Arzt passt die ganze Zeit auf Sie auf.
Nach dem Aufwachen sind Sie müde.
Bei einer Wunde macht der Arzt die Haut wieder zu.
Mit Faden oder mit Klebe-Streifen.
Vorher bekommen Sie eine Betäubung.
Dann kommt ein Verband drüber.
Bei einem gebrochenen Knochen kommt ein harter Verband darum.
Das ist der Gips.
Er hält den Knochen ruhig.
Der Gips bleibt mehrere Wochen dran.
Er darf nicht nass werden.
Sie üben Bewegungen mit einer Fach-Person.
Zum Beispiel Arme oder Beine bewegen.
Manches ist anstrengend.
Es soll aber nicht weh tun.
Sagen Sie es, wenn es weh tut.
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